TOGETTHERE_fACTory ist Geschichte

Es ist vorbei. Seit der Performance auf der großen Treppe der Pinakothek der Moderne  ist TOGETTHERE_fACTory Geschichte. Ein für alle Teilnehmer interessantes, spannendes und am Anfang noch völlig offenes Projekt wurde mit einem fulminanten Abschluss am 19. Juni beendet. Wie ich dazu gekommen bin und wie es begonnen hat, darüber habe ich schon berichtet.

Alle sind etwas angespannt

Richtig bunt zusammengewürfelt waren wir. Die Einheimischen, quer durch alle Altersgruppen und die Flüchtlinge aus Syrien und Afrika. Sie trugen Namen wie Endurance, Bright und Bassala und Hanifa. Namen, wir uns am Anfang überhaupt nicht merken konnten und auch noch ziemlich durcheinander gebracht haben. Doch wir waren neugierig und gespannt, was sich denn hier so alles entwickeln würde, was denn entstehen würde bei diesem TOGETTHERE_fACTory Projekt.

Der Projektraum der Pinakothek der Moderne

So trafen wir uns seit Anfang März regelmässig – in weiße Overalls gekleidet – jeden Mittwoch im Projektraum der Pinakothek der Moderne.  Das Einzige, was von Anfang an klar war, war die Tatsache, dass auf der großen Treppe im Atrium eine Performance statt finden sollte.

Erste Farbentwürfe

Doch was sollten wir performen, wie könnte der Ablauf aussehen? Alles war offen. Die Themen Kunst, Mode, Musik sollten uns für die nächste Zeit beschäftigen. Wir haben gezeichnet, zusammen getanzt und gesungen. Und so wurde ganz allmählich, im Laufe der Monate, vieles klarer. Mit jedem Treffen wurde der Umgang miteinander lockerer,  das Ziel fassbarer und die Vorfreude größer. Eine Modekollektion hat langsam begonnen, Formen und Farben anzunehmen. Am 19. Juni war es dann endlich so weit, das Ziel war erreicht.

in einem fremden Land

 

Farbig ist unsere Welt

Am Ende standen wir alle zusammen, glücklich und zufrieden auf der großen Treppe der Pinakothek der Moderne, um die von Christofer und Klaudia komponierte  Hymne TOGETHER zu singen, ein Text und eine Melodie, die mir auch heute noch oft im Kopf herum schwirrt.

Und es geht weiter. Wir – die Einheimischen – haben zusammen beschlossen, unsere Flüchtlinge weiter tatkräftig zu unterstützen. Doch vorher werde ich mich erst einmal ganz entspannt in mein gerade gekauftes Buch vertiefen.

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